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Audio / Lautsprecherbau (Seite befindet sich im Aufbau !!)
  
Tonsäule
 

 
kleine Standlautsprecher mit großem Klang.

Steckbrief:
Gehäuse aus quadratischem Papprohr,
1m hoch plus ca. 5 cm Fuß

Kunstlederbezug

2 Wege Bassreflex / Downfire

Chassis:
BM: Monacor SP60-4 (z.B. von Spectrum-Audio)
HT: Sinustec ST20S (z.B. von Amazon)
einfache 6 dB Weiche

Tonal sind die kleinen Säulen absolut überzeugend,
sowohl Tiefgang wie Punch des kleinen 4" Monacor Bass
sind verblüffend.
Eine Wandnahe Aufstellung sollte aber möglich sein.

Stärke: erstaunlich fülliger Klang schon bei geringen Pegeln.
Schwäche: begrenzter Maximalpegel
 

 

 
ein einfaches Anschlussterminal wie hier für ca. 2,-€ reicht völlig

 
das Bassreflexsystem ist als Downfire ausgelegt, strahlt also nach unten. Dies reduziert nicht nur die über das Bassreflexrohr ausgestrahlten Mitten sondern bringt noch einen Bassgewinn von ca. 3 dB. Eine Wandnahe Aufstellung bietet sich dennoch an.
 


die Pappröhren lassen sich einfach
mit Stichsäge und Sandpapier bearbeiten.

 
außer direkt hinter dem Chassis erfolgt keine weitere Bedämmung.
Direkt unter dem Basschassis wird ein Halbspant auf der Rückseite montiert, es folgen zwei weitere im 10 cm Abstand.

Das Bassreflexrohr muss bei 60mm innendurchmesser ca. 200mm lang sein. Die Abstimmfrequenz liegt bei 55 Hz.

Die Pappröhre wurde wie hier abgebildet mit Kunstleder bezogen.

Papprohre von: Modulor

Kunstleder: www.polstereibedarf-online.de

Kunstleder Texas Creme Artikel ID: 89488


Als Klebstoff verwende ich: UNI-Kleber 140

Klebstoff: www.kaehne-bootsausstatter.de

 

der Klebstoff ist Lösungsmittelfrei uns lässt sich in geschlossenen Räumen verarbeiten.
  
 
nach Räumlichkeiten und Hörgeschmack kann dem Hochtöner ein Widerstand bis 10 Ohm vorgeschaltet werden.

 

diese Frequenzgangsimmulation wurde mit bauähnlichen Chassis erstellt, gilt also nur annähernd.
  
Freifeld Messung auf 1m Sockel über Rasenfläche ; Mikro UMK1 (1m Abstand), Software  HolmImpulse
Ich messe stets auf einem ca. 1m hohem Sockel, das heißt bei Standboxen können die obersten Chassis schonmal 2m über Bodennivau sein. Bei Wandnaher Aufstellung kommen im Bass nochmal ca. 3 dB ,
bei Wand- und Bodennaher Aufstellung 6 dB im Bass unter ca. 200 Hz dazu.
  
 
R2D2
   

 

der Siegertyp:
 
im Lautsprecher-Bauwettbewerb des Herstellers MONACOR
und der Zeitschrift    KLANG und TON
konnte dieser Lautsprecher den Gesamtsieg erringen.
 
Es handelt sich um ein sogenanntes FAST-System,
ein Fullrange Lautsprecher mit Subwoofer



 
Als Chassis dienen der MONACOR Raptor Subwoofer und der SPX31M, ein vorzüglicher 3" Breitbänder

 
Basis für die Gehäuse bildeten Hartpapierrohre.
zu bekommen sind die z.B. bei MODULOR

 


benötigt werden 200mm und 100mm Hartpapierröhren

 
Stärke:
knackiger Sound mit richtig schönem Punch,
gepaart mit faszinierendem Breitbändersound
mit toller Auflösung.
Sehr schöne Stimmenwiedergabe.
 
Schwäche:
der Bass reicht nicht Abgrundtief,
eher was für Pop- und Rockmusikfans.

 
 
die aktuelle Weiche
 

 
 
 
die Boxsim Simulation
 
 
 
die Messung

Freifeld Messung auf 1m Sockel über Rasenfläche ; Mikro UMK1 (1m Abstand), Software  HolmImpulse
  
Beeindruckend linear ist der Monacor 3" Breitbänder SPX31M.
In dem 1,5 Ltr halboffenem Gehäuse wäre er ein prima Rear-Lautsprecher.
  
 
die Röhre

 

 
 
sehr schlanker Lautsprecher mit dem preiswertem
Monacor SP8-4SQS.

Inspiriert wurde der Bau von dem
Projekt 10Öre
aus dem Hifi-Forum

Stärke: völlig unaufdringliche ermüdungsfreieWiedergabe.
Schwäche: Subwooferunterstützung evt. erforderlich.
 

 

 
 
Finish:
 
die Pappröhre habe ich schließlich mit einer
Damenstrumpfhose überzogen
um mit wasserbasisierender Acrylfabe gerollt.
 
Vielen Dank an doctormase für die Inspiration.

Letztlich bekam die Röhre doch noch einen Sperrkreis,
damit hört die sich nun richtig erwachsen an.
Lautsprecher müssen nicht immer eckige Kisten sein.

Mit einem Papprohr (100mmm Innendurchmesser) galt es hier mal Dichtung und Wahrheit über den kleinen
Monacor SP8-4SQS auszuloten.
Das im Hifi-Forum etwas euphorisch begleitete 10 ÖRE (TenÖre) Projekt von "doctormase" ist ursprünglich als Transmissionline Lautsprecher konzipiert.

Da ich noch die Pappröhren rumliegen hatte, fix zwei der kleinen Monacors bestellt und ruck-zuck steht ein Lautsprecher der mal ganz anders aussieht zur Höhrprobe da.

Die Papprohre auf 80cm abgelängt, unten ein Bodendeckel , oben ein Spant für das Chassis und in den Boden noch ein Loch für das Bassreflexrohr (innen 30mm, 50mm lang).
Fertig, na ja fast...

Im inneren wird noch eine halbe Matte des Dämmstoffes SONOFIL  an die Innenwand ausgerollt.
!!! Vom Lautsprecher muss zum Bassreflexrohr
"Sichtkontakt" bleiben !!!

Die Röhre steht schließlich auf drei Füßen, aus Alustreifen gefertigt, wie bei der Tonsäule.

Wichtig, der Lautsprecher muss wirklich Luftdicht
am Spant abschließen.

Mit dem 30x50mm Bassreflexröhrchen liegt
die Abstimmfrequenz bei etwa 70 Hz.

Und wie klingt das ganze nun ??
Ich bin wirklich überrascht was dieses kleine Chassis in dem
6 Liter Gehäuse aufspielt, ja sogar so was wie Bass ist da, nicht tief und voluminös aber hörbar und präzise.
Fürs Radiohören vollkommen ausreichend.
Für den PC-Schreibtisch reichen 2x2 Watt .

Natürlich, an einem AV-Receiver mit Subwooferunterstützung, die Röhre auf "Small" gesetzt und bei 100-125 Hz aus dem Rennen genommen klingt es richtig erwachsen.
Perfekt für ein Surroundsystem,
die Rearspeaker dann ohne Reflektor.

Ach ja, der Reflektor, hier einfach eine CD.
Optimal ausgerichtet spiegelt sich der kleine Monacor an der Hörposition konzentrisch um die CD Mitte.

Wer eine tonale Bühne ,
wie es wohl nur mit einem Breitbänder (FAST) zu erleben ist erfahren möchte, der macht mit dieser Röhre nichts verkehrt.
 
die Weiche, in der Simulation mit dem F8C weil vom Monacor keine Messungen für Boxsim vorliegen.
 



 


BoxSim Simulation
 
 die Messung

 Freifeld Messung auf 1m Sockel über Rasenfläche ; Mikro UMK1 (1m Abstand), Software  HolmImpulse
 
  
miniSub(Woofer)
 

 
zunächst wurde in dem kleinem Radio der 5 Cent Speaker durch einen Visaton FRS-7 ersetzt, der klingt schon mal besser aber noch nicht befriedigend.
 

 
Wenn's Radio nicht klingt...
Üblicherweise dudelt bei uns ein kleines Radio zur Hintergrundbeschallung.
Irgendwann kam ein DUAL mit DAB+ ins Haus.
Toller Empfang, grausiger Sound....,
schon war es wieder Zeit für ein "Projekt".


 
ein kleiner Subwoofer muss her...


wieder ein Gehäuse aus Papprohr und ein Treiber von Monacor, der SP-60 in 8 Ohm.
Das ganze 55cm hoch , Bassreflexöffung nach oben.
Gerade hier spielt der kleine SP-60 sein Potential aus.
Keine Zicken (Resonanzen) und für die Größe erstaunlicher Wirkungsgrad.
Einen Kompromiss ging ich bei der Gehäusegröße ein, der kleine Monacor verlangt nach Volumen und entfaltet sein Potential am besten so bei 11-13 Liter.
Die hier gewählten ca. 6,5 Linter stellen die unterste sinnvolle Grenze dar.

 


der FRS-7 spielt im Radio, der Subwoofer daneben, aus dem kleinen 1 Watt Radioverstärker mitversorgt.
    
Couplet 34
 
 

 
Die Couplet stand zunächst auf Spikes,
was sich als Blödsinn herausstellte.
Auf den 30x30mm Schwinggummis ist der
Bass um Welten präziser.
 

  die Couplet entstammt einem Bauvorschlag
von Visaton und ist klanglich
im oberem High-End anzusiedeln.

Zu der Kombination der G20SC Kalotte mit den AL130
kann man den Visaton Leuten nur gratulieren.
 
Die Visaton Leute haben die Couplet als 25 Liter Regalbox konstruiert,
ich habe sie als 34 Liter (netto) Standbox gebaut.
 
Das Ergebnis ist ein Bass der sich mit vielen
Subwoofern messen kann.

Maße: 990x260x215mm (inkl. Füße)
 

Aufbau aus 19mm MDF und mit Erle Furniert.
 
Das Gehäuse wurde über und unter den Chassis mit Amaflex 20 gedämmt, knapp unterhalb des unteren AL130 mit 1/2 Matte Visaton Dämpfungsmaterial bedämpft, unterhalb des Bassreflexrohres liegt wieder Amaflex und um das BR (nicht am Kanal) wieder eine halbe Matte Dämpfungsmaterial.

Im Zweifel, besonders direkt an den Chassis, 
lieber etwas mehr dämpfen.

Dabei könnte zwar etwas Tieftonpegel verloren gehen,
der Bass soll aber möglichst präzise aufspielen.

Das Bassreflexrohr wurde von 25 auf 16 cm gekürzt und innen mit Nadelfilz beklebt (Fb 41 Hz) und die Frequenzweiche über die Zeit deutlich variert.
Die Originalweiche ist halt für die Aufstellung an der Wand/im Regal gemacht, meine stehen frei ca. 40cm von der Wand/Rückwand.

 
Die Appolito Anordung kann aufgrund der Chassisabstände höchsten als Quasi-Appolito gelten.
Dennoch reicht der Swepp Spot für drei Hörplätze.
Das klappt mit Breitbändern halt nicht...

die Frequenzweiche
 

 
 
die Boxsim Simulation
 
 


Freifeld Messung auf 1m Sockel über Rasenfläche ; Mikro UMK1 (1m Abstand), Software  HolmImpulse
   
ein kleiner Lautsprecher fürs Küchenradio...
Mal wieder diente hier ein 100mm Papprohr als Gehäuse.
Der sehr preiswerte Visaton FRS8M spielt in dem 1,8 ltr. Netto Gehäuse mit einer FB von 85 Hz ganz vorzüglich.
Es gibt sogar ansatzweise Bass bei einer hervoragenden Sprachwiedergabe.


 

Der im Freifeld gemessene Frequenzgang
   
ein kleiner Center Speaker mit dem Dayton RS100-8


 
der Sperrkreis bügelt eine sonst vorhandene Überhöhung bei
4 - 5 kHz sauber weg. Obwohl die 8 Ohm Variante des RS100 sich mit seiner Gesamtgüte von 0,59 nicht so wirklich für eine BR Abstimmung eignet ist das Ergebnis doch überraschend gut.

 
Gehäuse wieder aus 100mm Pappröhre mit 4,5 ltr. Netto.
Mit FB 65 Hz spielt er bis nahezu 50 Hz runter.
Mehr Lautsprecher braucht man eigentlich nicht.
Der 3,5" FR liefert mit seinen ca. 4mm Hub schon richtigen Bass.